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11 Tipps zum Cyber-Schutz Ihres E-Commerce-Geschäfts

Mirela Dimofte

März 7, 2024

Wir möchten Ihnen 11 einfache Tipps zum Schutz Ihres E-Commerce-Unternehmens vor Cyber-Bedrohungen geben.

Heutzutage sind digitale Schaufenster genauso verbreitet wie die physischen Schaufenster. Denn stellen wir uns also das Letztere vor. Was tun Sie, um sie zu schützen? Sie sichern die Fenster und Türen, installieren Bewegungsmelder und Alarmanlagen. Richtig?

In diesem Artikel werden wir uns ansehen, was Sie tun müssen, um Ihr digitales Geschäft auf die gleiche Weise zu sichern, wie Sie Ihr Online-Geschäft sichern würden.

Moment mal, ich bin kein Technikexperte!

Wir wissen es, und Sie sind nicht der Einzige. Wenn Sie ein Technikexperte wären, hätten Sie wahrscheinlich ein Technologieunternehmen gegründet. Aber jetzt bauen Sie ein E-Commerce-Unternehmen auf und suchen nach Tipps, um es im digitalen Raum zu schützen.

Aber, wenn jemand ein Unternehmen gründet, gibt es so viele Dinge zu beachten! Sie interessieren sich für das Produkt, das Sie verkaufen, das Marketing und die Gewinnung neuer Kunden. Deshalb versuchen wir, Ihnen die Last abzunehmen.

Doch die Kosten, die entstehen, wenn man die Cybersicherheit außer Acht lässt, sind zu hoch, um sie zu bezahlen. Im Falle eines Angriffs können Sie das Vertrauen Ihrer Kunden, Ihr Geld und Ihr Geschäft verlieren. Sie müssen ein wenig Zeit investieren, um das Risiko zu verstehen und einige Tipps zum Schutz Ihres E-Commerce-Geschäfts anzuwenden.

Die steigende Flut von Cyber-Bedrohungen

Cyber-Bedrohungen sind immer ausgefeilter geworden. Hacker haben es auf Unternehmen aller Größenordnungen abgesehen. Die meisten Kleinunternehmer denken, sie seien zu klein, um ein Ziel zu sein.

In Wirklichkeit wissen die Bösewichte, dass Sie andere Prioritäten haben. Ein Online-Shop, der nicht in die Cybersicherheit investiert, ist für Cyberkriminelle besonders attraktiv. Alles ist möglich – von Malware und Phishing bis hin zu ausgeklügelten Ransomware-Angriffen.

Die Auswirkungen dieser Angriffe können verheerend sein. Sie können nicht nur Geld und Daten verlieren, sondern auch das Vertrauen Ihrer Kunden.

Die Risiken verstehen

Ein Cyber-Angreifer wird nach Ihrer „Achillesferse“ suchen, Ihrer verwundbarsten Stelle.

Das kann eine veraltete Software und ein schwaches Kennwort sein. Denken Sie daran, dass Sie bei einem physischen Geschäft Fenster und Türen sichern. Übrigens ist ein schwaches Passwort so, als würde man die Tür offen lassen. Ein Passwort zu hacken ist einfach und billig.

Auch die größten Softwareunternehmen haben Schwachstellen. Schauen Sie sich zum Beispiel die Apps auf Ihrem Telefon an. Überprüfen Sie die Beschreibung einer Aktualisierung. Oft werden Sie aufgefordert, die neueste Version zu installieren, um ein Sicherheitsproblem zu lösen.

Ja, selbst die fortschrittlichsten Softwareunternehmen der Welt entdecken Schwachstellen in ihrer Software. Manchmal lernen sie es auf die harte Tour: wenn ein Krimineller ein offenes Fenster zu ihrer Software findet.

Tipps zum Schutz Ihres E-Commerce-Unternehmens vor Cyber-Bedrohungen

Hier sind einige einfache Tipps zum Schutz Ihres E-Commerce-Unternehmens, die jeder Inhaber befolgen kann:

1. Sichern Sie Ihre Website

Stellen Sie sicher, dass Ihre Website über eine SSL-Verschlüsselung (Secure Sockets Layer) verfügt. Beispielsweise, das ist so, als würden Sie die Briefe Ihrer Website in Umschlägen verschließen, damit sie von Hackern nicht gelesen werden können.

Werfen Sie einen Blick auf Ihre Plattform-Tools für SSL. Sie kostet in der Regel nur wenige Schweizer Franken und ist ein einfacher Zusatz.

2. Wählen Sie einen sicheren Ort für Ihr Geschäft

Ein sehr wichtiger Tipp ist die Verwendung einer vertrauenswürdigen Plattform für Ihr E-Commerce-Geschäft. Sie werden eine Sicherheitslösung integriert haben. Fragen Sie sie, was es beinhaltet und was Sie noch dazu haben sollten. Aktualisieren Sie es immer, um Sicherheitslücken zu schließen.

Hüten Sie sich vor den üblichen Betrügereien, die auch vertrauenswürdige Plattformen betreffen können. Verfolgen Sie die neuesten Fälle von Internetkriminalität, von denen Schweizer Unternehmer betroffen sind, beim Nationalen Cybersecurity Center. Wissen ist Macht, informieren Sie sich.

3. Starke Passwörter sind ein Muss

Ihr Geburtsdatum oder Ihren Kosenamen als Passwort zu verwenden, ist so, als würden Sie nachts die Tür weit offen lassen. Stellen Sie sicher, dass alle Benutzer komplexe Passwörter verwenden, die schwer zu erraten sind. Dies ist ein oft übersehener Tipp zum Schutz eines E-Commerce-Unternehmens.

Jeder, der Zugang zu Ihrer Plattform hat, sollte einen Passwort-Manager verwenden, der auf jedem Telefon verfügbar ist. Besser noch: Verwenden Sie die zweistufige Verifizierung für eine zusätzliche Sicherheitsebene.

4. Alles auf dem neuesten Stand halten

Installieren Sie immer die neuesten Versionen Ihrer Software und aller Add-ons. Diese Updates beheben Schwachstellen, die Hacker zum Einbruch nutzen könnten.

Die Hacker verbessern ihre Angriffsmethoden ständig. Die Unternehmen investieren ständig Geld in die Cyberabwehr. Es ist eine Art „Maus und Katze“-Situation im digitalen Raum. Aus diesem Grund müssen Sie Ihre Software aktualisieren.

5. Bewachen Sie Ihre Website

Stellen Sie sich eine Web Application Firewall (WAF) wie einen Wachmann für Ihren Online-Shop vor, der jeden Besucher überprüft, um sicherzustellen, dass er zum Einkaufen hier ist und nicht, um Ärger zu machen.

Es ist ein Werkzeug, das die Daten überwacht, die auf Ihre Website gelangen, und entscheidet, welche Informationen sicher sind und welche schädlich sein könnten, und hält die schlechten Sachen draußen.

Die Installation einer WAF ist unkompliziert – sie kann oft von Ihrem Website-Hosting-Service mit nur wenigen Klicks hinzugefügt werden.

Dieser Schritt ist wie das Anbringen eines Schlosses an Ihrer virtuellen Eingangstür und bietet eine wichtige Schutzebene, die dazu beiträgt, dass Ihre Geschäfts- und Kundendaten vor Hackern geschützt bleiben. Dies ist ein Tipp für jedes E-Commerce-Unternehmen, das sein digitales Schaufenster sicher halten möchte.

6. Sichere Zahlungsmethoden verwenden

Arbeiten Sie mit bekannten Zahlungsdiensten zusammen, die die Kreditkartendaten Ihrer Kunden gemäß den Branchenstandards schützen.

Sie können keine Zahlungsinformationen auf Ihrer Seite speichern, es sei denn, Sie gehen durch einen komplizierten Prozess. Es gibt eine Reihe von gesetzlichen Bestimmungen, die bei der Speicherung von Zahlungsinformationen zu beachten sind.

7. Unterrichten Sie Ihr Team

Ob Sie es glauben oder nicht, 95 % der Cyberangriffe erfolgen aufgrund einfacher Fehler, die wir machen: Wir verwenden leicht zu erratende Passwörter oder klicken versehentlich auf einen falschen Link.

Wenn Sie Ihrem Team beibringen, diese Fallen und Betrügereien zu erkennen, ist dies für den Schutz Ihres E-Commerce-Geschäfts unerlässlich.

Vermittlung von Wissen über sichere Online-Praktiken. Dies ist einer der stärksten Schilde, die man haben kann. Und da sich Cyberkriminelle immer neue Tricks einfallen lassen, sollten Sie sich über die neuesten digitalen Sicherheitstrends auf dem Laufenden halten.

8. Prüfen Sie Ihre Verteidigungen

Genauso wie Sie zu Hause die Schlösser Ihrer Türen überprüfen, um sich zu schützen, müssen Sie auch Ihr E-Commerce-Unternehmen regelmäßig auf Schwachstellen untersuchen.

Denken Sie darüber nach, Experten hinzuzuziehen, die darauf spezialisiert sind, die Sicherheit zu testen. Damit versuchen sie, Schwachstellen zu finden und zu überwinden. Anders gesprochen, das ist ein bisschen so, als würde ein freundlicher Detektiv dafür sorgen, dass alle Fenster und Türen sicher sind.

Achten Sie darauf, ein angesehenes und erfahrenes Unternehmen zu wählen. Sie werden Ihnen wertvolle Ratschläge geben und Ihnen die Gewissheit vermitteln, dass Ihr digitales „Zuhause“ sicher und geschützt ist.

9. Sichern Sie Ihre Website und Daten regelmäßig

Stellen Sie sich vor, alle Ihre wichtigen Dokumente und Erinnerungen wären sicher, selbst wenn Ihrem Computer etwas zustößt.

Genau aus diesem Grund sind Backups Ihrer Website und Ihrer Kundendaten ein wichtiger Tipp zum Schutz Ihres E-Commerce-Geschäfts. Das ist wie ein Ersatzschlüssel: Wenn etwas Unerwartetes passiert, können Sie alles schnell wiederherstellen und Ihren Geschäftsbetrieb reibungslos aufrechterhalten.

Betrachten Sie es als ein Sicherheitsnetz, das sicherstellt, dass Sie, egal was passiert, wieder auf die Beine kommen, ohne einen Schlag zu verlieren.

10. Achten Sie auf seltsame Verhaltensweisen

Stellen Sie sich vor, dass Ihr kleines E-Commerce-Unternehmen plötzlich eine unerwartete Flut von Bestellungen erhält. Im ersten Moment mag es sich anfühlen, als hätte man den Jackpot geknackt, aber es ist auch ein Signal zur Wachsamkeit.

Ungewöhnliche Aktivitätsspitzen, wie z. B. ein plötzlicher Auftragsanstieg, können manchmal darauf hinweisen, dass etwas nicht in Ordnung ist, z. B. eine Störung oder, schlimmer noch, eine Sicherheitsverletzung.

Behalten Sie die Aktivitäten auf Ihrer Website im Auge, nicht nur um den Erfolg zu verfolgen, sondern auch um Ihr E-Commerce-Geschäft zu schützen. Wenn Sie diese seltsamen Muster frühzeitig erkennen, können Sie schnell handeln. Stellen Sie sich vor, Sie wären der Kapitän eines Schiffes; Sie müssen jede Welle und jeden Wellengang wahrnehmen, um sicher zu navigieren.

11. Einen Plan haben

Anschliessend, wissen, was zu tun ist, wenn Sie gehackt werden. Gibt es eine Notrufnummer, die Sie anrufen können? Welche Dienstleistungen können sie anbieten, um Ihr Unternehmen wieder auf Kurs zu bringen?

Dazu gehört auch, wie Sie das Problem beheben und Ihre Kunden darüber informieren können. Vergessen Sie nicht die Cyberversicherung; sie ist Ihr bester Schutz, wenn etwas Unerwünschtes passiert.

Schauen Sie sich auf unserer Website um und nutzen Sie unseren Online-Rechner und unsere Tools.

Wachsam bleiben

Für Unternehmen im Bereich des elektronischen Geschäftsverkehrs ist der Schutz vor Cyber-Bedrohungen keine einmalige Angelegenheit, sondern ein ständiger Prozess.

Allerdings, die digitale Wirtschaft bietet grosse Wachstumschancen, erfordert jedoch Wachsamkeit.

Als Kleinunternehmer haben wir die Verantwortung, einen sicheren digitalen Raum für uns und unsere Kunden zu schaffen.

Mirela Dimofte is the COO of Cyberion

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